Wie ein Einzelcoaching abläuft – Beispiel aus meiner Arbeit
Du möchtest wissen, wie ich Coaching praktiziere und ob du schon nach einem Termin eine Veränderung spüren kannst?
In diesem Praxisbeispiel erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie ein lösungsorientiertes Kurzzeitcoaching abläuft – von der ersten Kontaktaufnahme bis zum nachhaltigen Ergebnis. Name und Details sind so anonymisiert, dass die Vertraulichkeit sichergestellt ist.
🎯 Mein Ziel im Coaching
Mein wichtigstes Ziel ist: Du sollst nach unserem Coaching eine spürbare Veränderung erleben – oft schon nach einem einzigen Termin.
Wie das konkret aussehen kann, zeige ich dir an einem anonymisierten Fallbeispiel.
👤 Stefans Ausgangssituation
Stefan arbeitet in einem Industriebetrieb. Eigentlich ist er ein selbstbewusster Mensch. Doch seit einiger Zeit bekommt er Angstzustände, sobald sein Chef die Arbeit kontrolliert – meist unangekündigt.
Wenn dann der Anruf kommt: „Der Chef möchte gleich vorbeikommen“, schlägt sein Herz bis zum Hals. Aus Anspannung wird schnell fast Panik.
Lange verdrängt Stefan das Problem. „Das muss ich doch allein schaffen.“ Schließlich entscheidet er sich dafür, etwas dagegen zu unternehmen.
📞 Der erste Kontakt
Am Telefon erzählt er mir von seiner Situation. Ich erkläre ihm, wie ich vorgehe:
- Zuerst ein kostenloses Kennenlern- und Klärungsgespräch, um genau zu verstehen, worum es geht. Je nach Komplexität des Problems in einem persönlichen Treffen oder auch telefonisch oder per Video-Chat.
- Dann meist 2–3 Coachingeinheiten à 90 Minuten, in denen wir gezielt an der Lösung arbeiten.
Stefan stimmt zu. Wir treffen uns zunächst eine Stunde und vereinbaren danach gleich den ersten „richtigen“ Termin.
🧭 Mein Ansatz: Lösungsorientiertes Kurzzeitcoaching
Ich erkläre Stefan, dass wir lösungsorientiert arbeiten werden. Das bedeutet:
- Wir suchen nicht monatelang nach den Ursachen,
- sondern finden schnell konkrete Schritte, die helfen.
Stefan ist skeptisch. Aus der Seelsorge kennt er lange Begleitungen über viele Monate.
🔍 Die Arbeit beginnt
Ich wähle eine bewährte Methode, die Stefans Stärken sichtbar macht.
In Stressmomenten verlieren wir oft den Blick dafür und hören nur noch innere Sätze wie: „Das schaffe ich nicht.“
Wir erarbeiten gemeinsam, welche Fähigkeiten und Erfahrungen er schon hat, und wie er sie gezielt einsetzen kann.
Ich arbeite dabei ohne Esoterik, ohne Manipulation, nur mit wissenschaftlich fundierten Methoden und immer abgestimmt mit dem Betroffenen.
✨ Der Wendepunkt
Am Ende des ersten Termins staunt Stefan:
„Jetzt verstehe ich, was du meintest. Ich fühle mich schon jetzt besser. Eigentlich könnten wir aufhören.“
Er entscheidet sich trotzdem für zwei weitere Termine, um das Ergebnis zu festigen.
Nach dem zweiten Treffen sagt er: „Ich fühle mich beschwingt.“
Beim dritten Treffen blicken wir gemeinsam zurück. Ich gebe ihm eine schriftliche Zusammenfassung seiner Erkenntnisse, seinen persönlichen „Stärkenfahrplan“.
🏆 Das Ergebnis
Zwei Monate später treffe ich Stefan zufällig wieder:
Er hat seine alte Gelassenheit zurück und geht den Gesprächen mit seinem Chef nun souverän entgegen.
💡 Mein Fazit
Solche Erlebnisse sind der Grund, warum ich meine Tätigkeit liebe.
Denn Veränderung muss nicht lange dauern: Manchmal reicht ein einziger Schritt, um wieder klar nach vorn zu sehen.

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